Häufige Fragen
Was du über Clavanza wissen solltest - als Gast und als Gastgeber.
Für Gäste
Bei wem buche ich eigentlich?
Beim Gastgeber der Unterkunft, nicht bei Clavanza. Der Mietvertrag kommt zwischen dir und dieser Person zustande; wir stellen die Website, die Buchungsabwicklung und die Zahlungsanbindung.
Wer das ist, steht im Impressum auf der Website der jeweiligen Unterkunft - jede Unterkunft hat eine eigene Adresse.
Warum kann ich manche Zeiträume sofort buchen und andere nur anfragen?
Viele Häuser vermieten wochenweise, üblicherweise von Samstag zu Samstag. Passt dein Zeitraum in dieses Raster, kannst du direkt buchen und bezahlen.
Weicht er davon ab, wird daraus eine Anfrage: Der Gastgeber prüft, ob es sich einrichten lässt, und schickt dir danach einen Zahlungslink. Erst mit der Zahlung ist die Buchung verbindlich.
Wie bezahle ich, und wer sieht meine Kartendaten?
Die Zahlung läuft über Stripe. Deine Kartendaten werden ausschliesslich dort erfasst - sie erreichen weder unsere Server noch die des Gastgebers.
Was gilt, wenn ich stornieren muss?
Die Stornobedingungen legt jeder Gastgeber selbst fest; sie stehen in den AGB der jeweiligen Unterkunft und werden dir vor der Buchung angezeigt. Üblich ist eine Staffel, die sich mit der Nähe zur Anreise verschärft.
Stornieren kannst du selbst über den Link in deiner Buchungsbestätigung. Die Erstattung wird automatisch berechnet und auf dasselbe Zahlungsmittel zurückgeführt.
Wo finde ich meine Buchung wieder?
Über den Link in der Bestätigungsmail. Hast du ihn nicht mehr, kannst du dir auf der Website der Unterkunft unter „Meine Buchung“ einen neuen Zugangslink an deine E-Mail-Adresse schicken lassen.
Wird meine Buchung von einer KI bearbeitet?
Nein. Anfrage, Bestätigung, Zahlung und Stornoberechnung laufen ohne künstliche Intelligenz - es sind feste Regeln, und über eine Anfrage entscheidet der Gastgeber selbst. Deine Angaben zur Buchung, deine Nachrichten und deine Zahlungsdaten werden an kein Sprachmodell übermittelt.
Wo wir KI einsetzen, betrifft es Texte: Beschreibungen der Unterkünfte werden damit in andere Sprachen übersetzt, und Fotos bekommen auf Wunsch des Gastgebers eine Bildbeschreibung für Screenreader. Schreibst du eine Bewertung, wird sie nach der Freigabe automatisch in die anderen Sprachen der Website übersetzt. Dafür geht nur ihr Text an das Sprachmodell, ohne deinen Namen, deine Buchungsangaben und deine Noten, und dein Original bleibt neben der Übersetzung abrufbar.
Auch unsere Rechtstexte erscheinen in mehreren Sprachen und sind teilweise maschinell übersetzt. Ein übersetzter Text kann sich deshalb im Ton oder in einer Nuance vom Original unterscheiden - im Zweifel gilt immer die deutsche Fassung.
Für Gastgeber
Was kostet Clavanza?
Es gibt keine Grundgebühr und keine Einrichtungskosten. Wir behalten eine Provision von 9.9 % von jeder Buchung ein - also nur dann, wenn du tatsächlich vermietet hast.
Die Provision wird, bei Zahlung über Clavanza, direkt von der Zahlung abgezogen; dir wird nichts nachträglich in Rechnung gestellt. Bei Barzahlung entsteht unser Anspruch auf die Provision bei der Bestätigung der Barzahlung. Sie wird entweder mit der nächsten Buchung über Clavanza verrechnet oder, falls 3 Monate lang keine Transaktion über Clavanza geschieht, in Rechnung gestellt. Massgebend ist immer der Satz, der zum Zeitpunkt der jeweiligen Buchung galt.
Die Gebühren der Zahlungsabwicklung sind darin enthalten: Ob dein Gast mit Karte, TWINT oder Klarna bezahlt, ändert nichts an deinem Betrag - die Differenz tragen wir.
Die Mehrwertsteuer ist nicht darin enthalten, sondern käme dazu: Wir sind heute nicht mehrwertsteuerpflichtig und erheben deshalb keine. Sollte sich das ändern, kommt sie zum gesetzlichen Satz hinzu, und du erfährst es vorher. Die Mehrwertsteuer würde nur auf die Provision erhoben und bei aktuell 8.1 % MWST eine Erhöhung von 0.8 % ausmachen (also 10.7 % statt 9.9 %). Bist du selbst mehrwertsteuerpflichtig, ziehst du sie als Vorsteuer wieder ab.
Was ist der Early-Bird-Preis für Gastgeber?
Jede Unterkunft, die bis 31.03.2027 auf Clavanza live ist, zahlt für alle ihre Buchungen bis 31.12.2027 nur 7.9 % Provision statt 9.9 %, ebenfalls all-in. Eine Unterkunft, die erst nach dem Stichtag live geht, zahlt den Standardsatz. Das ist unser Dank an alle, die von Anfang an dabei sind.
Massgebend ist das Buchungsdatum: Eine Buchung, die bis 31.12.2027 eingeht, läuft zum Early-Bird-Preis, auch wenn der Aufenthalt später liegt.
Du musst nichts beantragen. Sobald dein Inserat freigegeben ist, gilt der Preis automatisch, und auf deiner Übersicht im Verwaltungsbereich steht, bis wann. Pausierst du dein Inserat später, behältst du ihn.
Ab 01.01.2028 gilt für alle der Standardsatz von 9.9 %.
Warum brauche ich ein Stripe-Konto?
Aus zwei Gründen. Erstens fliesst das Geld deiner Gäste auf dein eigenes Konto, nicht auf unseres - die Bankverbindung hinterlegst du direkt bei Stripe, wir sehen sie nie.
Zweitens prüft Stripe dabei deine Identität. Erst danach schalten wir ein Inserat öffentlich - ohne diese Prüfung wüsste niemand, wer hinter einem Angebot steht, und das ist die häufigste Form des Betrugs auf Buchungsplattformen.
Wann bekomme ich mein Geld?
Der Betrag liegt ab dem Zahlungseingang auf deinem eigenen Stripe-Konto und gehört dir - du siehst ihn dort sofort. Verzögert ist allein die Überweisung auf dein Bankkonto, und sie kommt in zwei Schritten.
Den Übernachtungsanteil abzüglich Provision überweisen wir, sobald deine eigene Stornostaffel keine Erstattung des Übernachtungspreises mehr vorsieht. Bei der Standardstaffel sind das 13 Tage vor Anreise. Die Reinigungspauschale bleibt bis zuletzt erstattungsfähig und folgt am Anreisetag.
Der Grund ist nicht Misstrauen, sondern die Zeitspanne: Zwischen Zahlung und Aufenthalt liegen im Saisongeschäft Monate, und bis dahin können Stornierung oder Rückbuchung anfallen. Beide werden deinem Stripe-Konto belastet, weil die Zahlung dort entstanden ist. Ist das Guthaben schon auf deinem Bankkonto, entsteht ein Negativsaldo - genau das verhindert die Staffelung.
Legst du eine grosszügigere Stornofrist fest, verschiebt sich der erste Schritt entsprechend nach hinten. Du steuerst den Zeitpunkt also selbst, über deine Stornobedingungen.
Was ist eine Rückbuchung, und was passiert dann?
Eine Rückbuchung (Chargeback) ist etwas anderes als eine Stornierung: Der Gast reklamiert die Belastung nicht bei dir, sondern bei seiner Kartenherausgeberin - etwa mit der Behauptung, er habe nie gebucht. Das Kartennetz zieht den Betrag zurück, bevor der Fall geprüft ist, und beide Seiten reichen danach Belege ein. Das kann auch noch Monate nach dem Aufenthalt passieren.
Weil die Zahlung auf deinem Stripe-Konto entstanden ist, wird der Betrag dort belastet, und du entscheidest, ob du den Fall annimmst oder bestreitest. Wir liefern dir dafür, was wir haben: Buchungsbestätigung, Schriftverkehr mit dem Gast, deine Stornobedingungen im damaligen Wortlaut. Stripe legt von sich aus die Zahlungsdaten bei - Name, Adresse, IP-Adresse des Gasts, Prüfergebnisse der Karte und den Zahlungsbeleg.
Melde dich sofort, wenn Stripe dich benachrichtigt: Die Frist zur Stellungnahme ist kurz, und sie lässt sich nicht verlängern. Übrigens kennt TWINT keine Rückbuchung - je mehr Gäste damit bezahlen, desto seltener stellt sich die Frage.
Kann ich auch bar oder kostenlos vermieten?
Ja. Zeiträume, die du nicht über die Website vergibst, trägst du im Kalender als Sperre ein - wahlweise kostenlos (Freunde, Eigenbedarf, Renovation) oder als Barzahlung vor Ort.
Auf eine entgeltliche Vermietung fällt die Provision auch dann an. Sie wird mit deiner nächsten Zahlung über Clavanza verrechnet; bleibt eine solche länger als 90 Tage aus, stellen wir sie in Rechnung. Für deine Gäste ändert sich dadurch nichts.
Wann ist mein Inserat öffentlich sichtbar?
Nach der Registrierung ist es zunächst nur für dich sichtbar. So kannst du in Ruhe Texte, Preise und Fotos erfassen, ohne dass jemand ein halbfertiges Angebot sieht.
Wir prüfen das Inserat und geben es frei, sofern es alle Vorgaben erfüllt. Auch bereits freigegebene Inserate werden regelmässig automatisiert geprüft und bei Verstössen gesperrt.
Bekomme ich eine eigene Internetadresse?
Ja. Deine Unterkunft läuft von Anfang an unter einer eigenen Adresse in der Form „deine-kennung.clavanza.ch“ - mit eigener Startseite, eigenen Fotos und eigenem Buchungskalender.
In welchen Sprachen erscheint mein Inserat?
Clavanza führt Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch. Welche Sprachen deine Unterkunft anbietet, entscheidest du.
Im Verwaltungsbereich gibt es eine Übersetzungshilfe, die fehlende Texte vorschlägt. Was du von Hand geschrieben hast, wird dabei nie überschrieben.
Wo setzt Clavanza künstliche Intelligenz ein?
Bei Texten und bei Prüfungen, und an keiner Stelle entscheidet sie etwas. Sie schlägt Übersetzungen deiner Inseratstexte und deiner Anreiseinformation vor, schreibt auf Wunsch eine Bildbeschreibung zu deinen Fotos, übersetzt freigegebene Bewertungen und deine Antwort darauf in die Sprachen deiner Website, prüft veröffentlichte Inserate darauf, ob sie zur Umgehung von Clavanza auffordern, und hilft uns beim Auswerten unserer eigenen Betriebsprotokolle.
Übersetzungen und Bildbeschreibungen für dein Inserat laufen nur auf deinen Knopfdruck und landen in einem Eingabefeld. Erst dein „Speichern“ macht daraus deinen Text. Was du von Hand nachbesserst, wird nie wieder automatisch überschrieben. Bewertungen und deine Antworten darauf werden dagegen bei der Freigabe und beim Speichern deiner Antwort von selbst übersetzt; Gäste sehen einen Hinweis auf die Übersetzung und können das Original anzeigen.
Ohne KI läuft alles, woran Geld hängt: Preise, Verfügbarkeit, Stornoberechnung und Auszahlungen sind reine Rechenregeln. Auch die Freigabe deines Inserats entscheidet ein Mensch, und kein Modell kann dein Inserat zurückziehen oder dein Konto sperren.
Übermittelt werden deine Inseratstexte, die Texte der Anreiseinformation ohne Schlüsselcode, WLAN und Adresse, die Fotos, für die du eine Beschreibung anforderst, und von freigegebenen Bewertungen nur der Text und deine Antwort, ohne Namen, Buchungsangaben und Noten. Aus unseren Betriebsprotokollen gehen nur pseudonymisierte technische Angaben mit; deine Kennung und die Buchungsnummern werden vorher durch Pseudonyme ersetzt. Zahlungs-, Konto-, Kontakt- und Vertragsdaten gehen an kein Modell. Deine Texte werden dort nach den Bedingungen des Anbieters nicht zum Training verwendet.
Wie werde ich meine Gäste los, wenn etwas schiefgeht?
Die Hausregeln und die Stornobedingungen legst du selbst fest, und der Mietvertrag besteht zwischen dir und deinem Gast. Wir mischen uns nicht in den Aufenthalt ein.
Bewertungen erscheinen doppelblind: Weder du noch dein Gast seht die Bewertung der anderen Seite, bevor beide abgegeben haben oder die Frist abgelaufen ist. Damit kann eine Bewertung nicht als Druckmittel dienen.
Kann ich wieder aufhören?
Ja, jederzeit auf das Ende des laufenden Monats. Bereits bestätigte Buchungen wickelst du noch ab; danach nehmen wir dein Inserat vom Netz. Einzelheiten stehen in den AGB.
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